Donnerstag, 18. Oktober 2007




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Herr Spalanzani hat eine schöne Idee zur Nutzung des Tempelhofer Flughafens, bitte mal dafür sein.

Berlin-Rügen mit dem Luftschiff: wie schön das wäre.

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Alte Damen mit schlesischem Akzent.

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Mittwoch, 17. Oktober 2007
Was macht eigentlich Sri Chinmoy?

Während eines Besuchs in Thailand hob der Meditationslehrer und Fitness-Champion Sri Chinmoy, 75 Jahre alt, innerhalb von 3 Tagen 13 Elefanten. Nach einigen Elefantenbabys mit einem Gewicht von ca. 500 kg stemmte Chinmoy schließlich einen ausgewachsenen Elefanten samt Mahut (Elefantenführer) obenauf. Gesamtgewicht: 3910 kg. #

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Dienstag, 16. Oktober 2007
Drei zu Null für die Bärte.
Auf meinem Gang zur Post hörte ich letztens einen Gong, der genau so ging wie der, den wir früher in der Schule hatten: in abfallender Reihenfolge zuerst ein F, dann ein E und schließlich ein D. Anfang der Achtziger war auch ich vier Jahre lang d. Zu dieser Zeit durchlief ich im Fußball die F-, E- und die D-Jugend, so dass ich ungefähr gegen Ende der Grundschule doppel-D war, was mich ein wenig nervös machte. In der Fünften aber begann meine Stimme zu brechen, so dass ich weder ein F noch ein E bzw. D richtig traf, außerdem wurde die Sexualkunde drangenommen, von J., unserem Biologie-, Chemie- und Drogenbeauftragten, einem kräftigen Knoblauchesser mit Hitlerbart und -scheitel, ein ziemlicher Schmock müsst ihr wissen, der uns den Bunsen erklärte und auch sonst nicht lange fackelte, wenn es darum ging, den Mädchen den Puls zu fühlen, wenn ihr wisst, was ich meine.

Wie auch immer. Als i-Dötzchen und ABC-Schützen standen wir morgens Hand in Hand in Reih und Glied und schmetterten heimatliches Liedgut in den Himmel. Unsere Ranzen hießen Scout, Fuchs oder Wiesel, unsere Butterbrote sicherten wir in Tupperware und unsere Truppe war vor jedem Frontalunterricht aufs Äußerste konzentriert, denn wir geizten beileibe nicht mit Blei und radierten alles aus, was falsch war in der Fibel. Während wir die Schulbänke nur so drückten, dass sich die Balken bogen, formten die Lehrer uns zu Sportskanonen oder Religionshaubitzen. Die Schule selbst war mittels Wald gut umbäumt, der Grundriss entsprach in ungefähr einem x-förmigen Hufeisen. In der Mitte des Pausenhofs befand sich ein Brunnen, der kein Wasser führte, also kein wirklicher Brunnen, sondern nur ein Etwas war, um das wir uns deshalb in den Pausen gern gruppierten. In den Pausen selbst wurden die Jungs gehänselt, die Mädchen gegretelt.

Rückblickend glaube ich, dass meine Erziehung, die große Freiheit, aber auch all die Rollen und Verantwortlichkeiten innerhalb der Schulgemeinschaft mir geholfen haben, ein aufrichtiger und ehrlicher Mensch zu werden.

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Dienstag, 16. Oktober 2007
Auf der Klingel meiner Nachbarin, der ich letzte Woche den Schlüssel zu meinem Briefkasten gegeben habe, auf der Klingel steht jetzt ein anderer Name und niemand öffnet.

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Dienstag, 9. Oktober 2007
Im Offenbacher Tele-Bistro, aus dem ich gestern vorzeitig ein bisschen hinausgelächelt wurde, weil der Sohn des indischen Inhaberehepaares ein Kind oder so bekommen hat, wobei ich mich beim Hineingehen schon gefragt hatte, wieso die beiden so trachtenmäßig am Start waren und die ganze Zeit nervös herumtelefonierten, im Tele-Bistro also gibt es keinen Kaffee, den ich jetzt dringend bräuchte, um die Systeme wieder hochzufahren.
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Schade: der Kühlschrankmann, ein ältlicher Amerikaner, der die vergangenen Jahre schräg gegenüber von uns seinen winzigen Stand hatte, und den ich so getauft habe, weil es in seinem kahlen Winzstand weder Bücher noch Kataloge gab, sondern nur einen Kühlschrank, aus dem er jede Stunde eine Flasche Wasser holte und sich einschenkte, der Kühlschrankmann also ist dieses Jahr leider nicht mehr da. Ich kann mich nicht erinnern, dass jemals ein meeting bei ihm vorbeikam, vielleicht hatte er auch mal woanders einen Termin, jedenfalls nickten wir uns zu Beginn der Messe immer kurz zu wie alte Bekannte.
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Auf dem Weg zum bathroom kommt man an dem Verlag der Scient*logen vorbei; die Leute dort sehen alle sehr gemanaged aus, ein wenig spooky ist das immer, dort vorbei zu gehen. Ihr Stand wirbt mit dem Spruch "An L. Ron Hu*bbart Book is sold every 6 seconds" - eine Satzkonstellation, die man ja sonst nur von steigenden Schulden oder sterbenden Kindern kennt.
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Ich weiß nicht mehr, wie die alte Böll-Übersetzung von dem Roggenfänger war, aber was sehr töll an der neuen ist: die wahnsinnig vielen Kursiva. Da wird einem verflucht nochmal warmumsherz.

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Donnerstag, 4. Oktober 2007
Ein Schimmer vom Schönen & Guten: Helge Schneider hören und dabei die Kommentare lesen.

Mulholland Drive = Die Verlobung in St. Domingo, Das Erdbeben in Chili, Der Findling.

Gerade wollte ich etwas über meinen Anrufbeantworter schreiben, da wurde mir bewusst, dass ich wirklich gar nichts zu sagen habe. Auch egal.

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Donnerstag, 27. September 2007

Der Ganzkörperplethysmograph der Firma Siemens, mit welchem unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. med. Dorow und Mitarbeitern zwischen 1974 und 1996 121.000 Durchsuchungen durchgeführt wurden.

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Mittwoch, 26. September 2007
Mir gegenüber saß heute eine Gruppe Amerikaner: so viel Energie und nicht wissen, wohin (dieser Geist: einen Atlantik, einen Kontinent überquert, danach blieb ja nur noch der Weltraum). Mein Verstärker ist von Pioneer, ich höre in letzter Zeit viel Bach.

[Verallgemeinerungen sind doof]

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Freitag, 21. September 2007
Howard Clayderman.

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Freitag, 21. September 2007
Der Alexa-Popkomm-Cocktail, der heute am Alex die Tram enterte.

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Dienstag, 18. September 2007
- Haupt oder Real?
- Gümmi.

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Montag, 17. September 2007
Auf ein Wort!
Liebe Leserinnen und Leser,

das Essen war heute lecker, es wird Herbst! Ob es wieder ein Jahrhundertherbst wird? Die Natur spielt jedenfalls verrückt! Vor diesem Hintergrund ist es kein Wunder, dass wir uns daran gewöhnen müssen. Womit wir wieder beim Thema wären. Stichwort: Blogosphäre! Viele Menschen identifizieren sich ja mit dem, was sie so von sich geben. Besonders beim Bloggen. Das Bloggen lässt vieles für einen Augenblick vergessen. Klick. Klick. Da kann es schon mal passieren, dass es zum Streit kommt! Auch in der Blogosphäre! Aber auf diesem Gebiet hat sich inzwischen viel getan! Warum auch nicht, werden Sie sich zurecht fragen.

Kritisch wird es allerdings, wenn die Welt, in der wir leben, "online" geht. Denn: immer mehr Menschen finden den Weg ins Internet. Und von dort ist es nur noch ein kleiner Schritt. Jeder weiß: um Dinge zu ändern, müssen wir uns engagieren. Macht keinen Spaß, ist aber so! Was täte uns also gut? Garagen. Zivilgaragen. Ein Begriff, der mitunter mehr verhärmt als verhüllt. Einer, der mit Misstrauen beäugt wird - egal, ob in der S-Bahn oder auf der Arbeit im Supermarkt. Man muss das nicht erklären, aber wir sollten es versuchen. Hier ist auch die Politik gefordert. Jeden Tag ein bisschen!

Bis nächste Woche,

Eure Pamela.

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Donnerstag, 13. September 2007
Naomi Chomsky

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Frage
Hat jemand vielleicht eine Buchempfehlung? So was wirklich schönes/gutes? Danke.

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Dienstag, 11. September 2007
Dem Autor geht es darum aufzuklären, ob Jesus nur ein großer Mensch war oder mehr. Dafür reicht eigentlich ein Blick auf den Karton, in dem die CDs verpackt sind. Dort steht: Jesus war nicht nur wahrer Mensch, sondern auch Gottes Sohn. Wem das nicht genügt, dem werden auf 12 CDs einige interessante Details geboten. Beste Stelle: "Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes."

(Der Hörbuch-Tipp aus)

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